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Ingenieurstudium – So punkten Sie später im Beruf

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Sie studieren Ingenieurwissenschaften? Herzlichen Glückwunsch: Auch wenn es natürlich konjunkturbedingte Schwankungen gibt, haben Sie sehr gute Aussichten, später nach Ihrem Ingenieurstudium einen hervorragenden Job zu bekommen – wenn Sie einige Tipps beherzigen. Schließlich ist der Fachkräftemangel immer noch ein Thema und in vielen Bereichen in der Ingenieursbranche noch lange nicht durchgestanden.

Unser Partner richtiggutbewerben.de gibt Ihnen 4 wichtige Tipps, wie Sie schon während des Studiums Ihre Jobchancen als Ingenieur steigern können.

1. Vorab: Fachrichtung klären!

Maschinenbau, Bauingenieurwesen oder vielleicht eine Spezialisierung auf Elektrotechnik oder Mechatronik? Noch vor dem Studium steht eine Menge Recherche: Im Ingenieurwesen gibt es unglaublich viele Richtungen, die man einschlagen kann. Und diese Wahl hat natürlich riesigen Einfluss darauf, wo die Reise später im Berufsleben hingeht. Einen generellen Tipp, welche Ingenieurszweige besonders lukrativ oder rar sind, gibt es aber nicht: Es kommt immer darauf an, wofür man sich interessiert und was der Markt in diesem Moment hergibt. Sie sollten aber nach Ihren Interessen wählen – und sich spezialisieren. Dazu aber unten mehr!

2. Sammeln Sie wertvolle Erfahrung!

Die meisten Unternehmen wünschen sich Bewerber mit Erfahrung im Beruf: Die Neuen wissen schon worum es geht und es dauert nicht so lange, sie einzuarbeiten. Wenn Sie aber frisch von der Uni kommen, ist jedem klar: Da kann noch nicht viel Erfahrung da sein – vor allem im praktischen Bereich sind vermutlich noch ein paar Lücken, die gefüllt werden müssen. Aber trotzdem können Sie schon im Studium wertvolle praktische Erfahrung sammeln, um bei der Bewerbung nach dem Studium besser dazustehen: Praktika während des Studiums in unterschiedlichen Unternehmen zeigen nicht nur Ihr Engagement und helfen Ihnen persönlich bei der Orientierung, wo es nach dem Studium hingeht, sondern liefern Ihnen wertvolle Erkenntnisse über die reguläre Arbeitswelt. Auch ein Nebenjob kann helfen: Natürlich sollten Praktika und Nebenjobs mit dem studierten Fachbereich in Verbindung stehen. Es ist aber auch nie verkehrt, wenn Sie während des Studiums in andere Branchen reingeschnuppert haben. Jede Erfahrung macht Sie reicher – auch für zukünftige Arbeitgeber!

3. Spezialisieren Sie sich!

Sie können gerne allgemein anfangen, um eine Basis aufzubauen. Doch später empfiehlt sich eine Spezialisierung. Sie haben Maschinenbau studiert? Dann empfiehlt sich beispielsweise eine Vertiefung in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Werkstofftechnik oder auch Transport- und Verkehrstechnik. Wo liegen Ihre Interessen? Was hat Ihnen besonders viel Freude im Studium bereitet? Was waren Ihre persönlichen Stärken? Es ist nicht falsch, das Grundstudium oder einen allgemeinen Bachelor zu machen. Spätestens im Master sollte man aber zusehen, sich ein Alleinstellungsmerkmal im gewünschten Berufsfeld oder der Branche zu schaffen, in die es gehen soll. Die Wahl sollte also mit Bedacht getroffen werden. Gute Bewerber hatten schon im Studium einen genauen Plan!

4. Internationale Erfahrungen sammeln!

Der Ingenieursberuf ist in den allermeisten Betrieben nicht mehr national, sondern Sie arbeiten mit Partnern, Kollegen und Produzenten auf der ganzen Welt zusammen. Dabei sind besondere Skills mittlerweile unabkömmlich: An erster Stelle steht natürlich die Kenntnis der englischen Sprache! Dazu gehört nicht nur der Smalltalk – viele Unternehmen prüfen neue Bewerber, indem sie sie die Bewerbung auf Englisch schreiben lassen. So wird auf Nummer Sicher gegangen: Kann der potenzielle Kollege wirklich Englisch oder hat er nach der Schule nie ein Wort in der fremden Sprache gesagt? Wenn Sie gut Englisch können, sind Sie auf der sicheren Seite. Wenn es mit dem Bewerbungswissen auf Englisch noch etwas stockt, empfiehlt es sich, Profis in Sachen Bewerbung und Karriere zur Unterstützung heranzuziehen.

Sollten Sie aber ein Sprachtalent besitzen, ist es nicht verkehrt, sich mit einer weiteren Sprache von anderen Bewerbern abzusetzen. Später im Job wird aber nicht nur darauf geachtet, dass Sie gute Fremdsprachenkenntnisse mitbringen – auch interkulturelle Kompetenz und Offenheit wird wertgeschätzt. Sammeln Sie also schon während des Studiums (Berufs-) Erfahrung im Ausland: Internationale Praktika, aber auch Auslandsaufenthalte im Rahmen von Auslandssemestern sind immer noch gerne gesehen und zeigen nicht nur Ihr persönliches Engagement, sondern auch, dass Sie sich in fremden Gesellschaften und Kulturen zurechtfinden.

Fazit:

„Wenn ich mein Studium ordentlich und in Regelstudienzeit durchziehe, wird sich schon beruflich etwas ergeben.“ Darauf verlassen sich viele Ingenieursstudenten – und vergessen dabei den Blick nach links, rechts oder auch mal über den Tellerrand. Sammeln Sie Erfahrungen, in der Arbeitswelt oder auch im Ausland, und seien Sie konsequent in der Ausrichtung Ihres Studiums. Sie sollten immer wissen, was Sie wollen und Ihre Ziele verfolgen. Wenn Sie diese Tipps beherzigen, gelingt auch der Sprung vom Studium in einen regulären Beruf ohne Probleme.

Quelle: richtiggutbewerben.de

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